Intuitionsschule

„Die direkte Schau des Geistes durch den Geist“

Henri Bergson

intuition.

Intuitionsschule

 

Für unkonventionelle, innovative Lösungen mit weitreichenden und nachhaltigen  Wirkungen

In der Intuitionsschule lernen wir, wie wir (wieder) Zugang zu unserer Intuition erlangen oder die vorhandene Intuition stärken und erweitern, um sie uns als Wahrnehmungs- und Informationsquelle nutzbar zu machen. Die Intuition bringt unkonventionelle, innovative Lösungen mit oft weitreichenden und nachhaltigen  Auswirkungen. So wundert es nicht, dass in einer immer komplexer werdenden Welt, das Bauchgefühl salonfähig geworden ist und auch im Management Einzug gehalten hat. Die Quelle der Intuition verbirgt sich hinter dem Gefühl. Sie zeigt sich in inneren Bildern, Empfindungen und Inspirationen. Der Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur Bergson nennt es eine „direkte Schau des Geistes durch den Geist“.* Intuitive Erkenntnisse tauchen plötzlich auf. Man kann sie gedanklich rational oft nicht nachvollziehen. Und sie sind mit dem intensiven Gefühl verbunden, dass die Botschaft richtig ist. Über die Intuition hervorgebrachte innere Bilder, Gefühle, Impulse, Gedanken und Geistesblitze können wir als Sprache verstehen, mit der das bewusste Universum mit uns kommuniziert. Das kreative künstlerische Schaffen fördert die intuitive Erkenntnisgewinnung besonders. Aber auch Metaphern und Geschichten, alles was unsere innere Bildersprache anregt, mit der wir träumen und fühlen, fördert intuitive Geistesblitze. Intuitiv erlangte  Aha-Erkenntnisse sind oft nachhaltiger als durch vergangenheitsgeleitete Muster geprägte rationale Lösungen.

In der Intuitionsschule nähern wir uns mit Wahrnehmungsübungen und künstlerischen Mitteln unserer Intuition. Wir beobachten, spielen, sind neugierig, lassen uns überraschen. Das künstlerische Schaffen unterstützt den Zugang zur Intuition. Wir entdecken die Sprache der inneren Bilder, die sich in unseren kreativen Werken manifestieren kann. Wie eine Art Bote liefert uns das  Kunstwerk Informationen, die jenseits des Verstandes liegen. Wir spielen auch mit Worten, Poesie und Musik.

Seminarinhalt

  • Intuition in Beratung, Coaching, Therapie, Mediation
  • Die Bedeutung der Intuition als „inneres Wissen“
  • erweiterte Intuition als Informationsquelle
  • Förderung intuitiver Erkenntnisse der Medianten
  • Erkenntnisquellen der Intuition
  • VAKOG Quellen der Sinneswahrnehmungen
  • Die Synästhesie der Sinne
  • Das Kunstwerk und Sprachwerk als Bote
  • Metaphern als sprachliche Bedeutungsträger
  • Praxisteil, Selbsterfahrung, Reflexion

.Zielgruppe

Zielgruppe sind Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Kontext Ansprechpartner für Menschen, insbesondere auch für deren Konflikte sind, ob als Mediator, Coach, Therapeut, Berater, Manager u.v.m. Auch Menschen, die auf dem Weg sind, ihre Intuition für sich selbst zu entdecken und zu erweitern, sind herzlich willkommen.

Vorkenntnisse nicht erforderlich.

Literatur im Kontext Management, zum Beispiel

  • Dr. Philippe Lathan, Das Bauchgefühl der Top-Manager, wissensmanagement 4/06
  • Otto C. Scharmer. Theorie U: Von der Zukunft her führen. Presencing als soziale Technik. Heidelberg: Carl-Auer 2014

 

Neue Termine für Herbst 2018 folgen

 

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*  (Henri Begson, Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur 1927 in: Materie und Gedächtnis. Eine Abhandlung über die Beziehung zwischen Körper und Geist (1991).