Ein neues Buch entsteht…

Meine Kollegin Andrea Wandel und ich schreiben aktuell an einem Buch.

Wir möchten euch ein bisschen Appetit machen!

Worum geht es?

Wir befinden uns in einer Zeitenwende. Überall sind zarte Vorzeichen einer großen Veränderung sichtbar. Das kollektive Pendel schwingt von der männlichen zur weiblichen Urkraft. Mit diesen polaren Kräften sind keine Geschlechterzuschreibungen gemeint, sondern Zustände, die in allem Lebendigem gleichzeitig wirken.

Tun und Sein, Denken und Fühlen.

Durch die Heilung der verletzen weiblichen Urkraft darf auch der männliche Pol in seine Fülle kommen. Um diese Kräfte zur vollen Entfaltung und in die Balance zu bringen, müssen individuelle und kollektive Verletzungen und Traumata heilen. Wir sind alle verwundete Frauen. Wenn wir Frauen unsere Wunden transformieren, dann kommen wir an unsere wahre Kraftquelle. Im Buch gibt es dazu theoretisches Futter fürs Gehirn, zahlreiche Praxisbeispiele und viel Raum zur Selbsterfahrung. Dazu haben wir ebenso Übungen im Gepäck wie Meditationsanleitungen und viele kreative Impulse. Wir zeigen an geeigneter Stelle auch immer wieder unsere persönlichen Verletzungen und Traumata, um das große Potential der weiblichen Wunde für alle erfahrbar zu machen.

Unsere Welt ist holistisch, ein lebender Organismus, der mit allem im gesamten Universum verbunden ist. Die holistische Perspektive überschreitet die Grenzen der dreidimensionalen Realität in den virtuellen universellen Raum.[1] Wir können in Kontakt sein, ohne köprperlich anwesend sein zu müssen. Dazu werden wir dir unter dem Kapitel „Magie to go“ ein konkretes Beispiel präsentieren, ein gemeinsames Experiment, dass wir auf einer Distanz von. 11.000 km durchgeführt haben. Die holsitische Perspektive hat auch Einfluss auf das Verständnis unserer Sprache und Wahrnehmung. Wir alle sprechen die Wortsprache, die dem Verstand entspringt. Unsere Ratio schenkt uns die Gabe zum logischen und analytischen Denken. Ohne diese wunderbare Form der Sprache könnten wir dieses Buch nicht verfassen. Worte drücken aus, schaffen Klarheit, geben Orientierung.

Gleichzeitig steht uns eine lange vernachlässigte andere Form einer universellen Sprache zur Verfügung, die sich in einer unmittelbaren, intuitiven, fühlenden Wahrnehmung ausdrückt. Mit der Ethnologin Dr. Kessler können wir es als eine Form des „wildes Denken“ beschreiben. Diese Sprache enstpringt der weiblichen Urkraft. Sie zeigt sich in Mythen, Märchen und Geschichten, in den Künsten, in Körpersensationen, spontanen Eingebungen, dem Bauchgefühl, inneren Bildern und Sätzen u.v.m.. Auch der Professor für Psychologie und Nobelpreisträger für Wirtschaft Daniel Kahnemann unterscheidet diese Grundformen des Denkens, die sich auch in unserer linken und rechten Hirnhälfte verorten lassen. Er nennt es das langsame rationale Denken und das schnelle assoziative Denken.[2] Unser Buch vereint das wilde mit dem rationalen Denken, Verstand mit Gefühl, männliche Urkraft mit der weiblichen.


Es geht uns eben doch etwas an, wenn in China ein Sack Reis umfällt

Ulrike Hinrichs und Andrea Wandel
Bild einer Klientin, das sie für uns gezeichnet hat

Literatur:

[1] Ausführlich mit wissenschaftlichen Hintergründen und meinem Buch: Ulrike Hinrichs: Kunst als Sprache der Intuition. Der holografische (2019)

[2] Kahnemann (2011), Mehr dazu erfährst du auch im Kapitel „Kunst als evolutionärer Jackpot“.